Aufstellungen


Systemische Aufstellungsarbeit lässt sich auch ohne Gruppe auf einem sogenannten "Systembrett" durchführen.

 

Systembrett-Aufstellungen haben die gleiche tiefgehende Wirkungen wie klassische (Familien)Aufstellungen. Im Einzelsetting bieten sie einen geschützten Rahmen, der vom Klienten als sicher und wertvoll erlebt und empfunden wird.

Sie ermöglichen es, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und so selbst zu anderen Sichtweisen zu kommen.

 

Gedachtes, Belastendes, Unausgesprochenes nimmt Form an, wird so sichtbar und begreifbar. Und das, was man begreifen kann, kann man auch verändern. Durch systemische Interventionen können so erste Schritte in Richtung Lösung(en) gegangen werden.

Der (Beg)Leiter stellt mit Hilfe einer Methode eine Situation her, in der Erinnerung stattfinden kann. Das Thema wird sichtbar gemacht. Er ist Wegbegleiter ins Unbekannte bei der Erkundung „fremden Landes“. Er bleibt immer einen Schritt hinter dem Klienten, er führt nie. Wo es nicht weitergeht, kann er einen anderen Weg anbieten. Er ist Übersetzer für Bilder, Symbole, Seelenbewegungen aus anderen Zeiten und Räumen in die Gegenwart.


Tipp: Wolfgang Rinke erklärt anschaulich, wie Aufstellungen mit dem Systembrett funktionieren (08:16 min.)

 


Organisationsaufstellung

v.l.n.r.: Kunde, Firmengründer, Firma, GF, Mitarbeiter

"Der Ausgleich
von Geben und Nehmen
ist die Grundlage jeder Beziehung."
(Bert Hellinger)

 

Jeder von uns wird in ein Familiensystem hineingeboren und folgt - bewusst oder unbewusst - den ungeschriebenen Gesetzen dieser Familien"bande". Diese Schicksalsbindungen können unser Denken und Handeln in der Gegenwart beeinflussen. Der Ur-Sprung liegt oft im Familiensystem und lässt sich am Besten mit einem Blick auf das vollständige System sehen, bewegen und wandeln.
Die von dem Deutschen Bert Hellinger entwickelte Methode des Familienstellens eignet sich für Fragestellungen wie:

  • Ich benötige Hilfe in Entscheidungssituationen.
  • Ich möchte konfliktreiche Beziehungen und/oder belastende (familiäre) Situationen klären.
  • Ich möchte mich mit einem Mitglied des (Familien)Systems aussöhnen (Mutter, Vater, Geschwister, Partner, Kinder).
  • Ich möchte Klarheit über meinen Platz und meine Rolle(n) in meiner Herkunfts- und Gegenwartsfamilie bekommen.
  • Ich wünsche mir einen Einblick in die Hintergründe von Blockaden oder Überforderungen und möchte diese alten Muster und Prägungen verändern.

Das Familienstellen, das Hellinger auch mit dem Begriff " Phänomenologie" belegt, ist ein wirkungsvolles Instrument, das in relativ kurzer Zeit Einblicke in die Hintergründe von Situationen gibt. In den aufs Wesentliche konzentrierten Aufstellungen wird ein klares Abbild dessen sichtbar, was sonst meist ausschließlich im Verborgenen wirkt. Auf dieser für den Zeitraum einer Aufstellung sichtbaren Ebene können durch absichtsloses Einwirken von außen Bewegung und damit Veränderung stattfinden. Auflösung im Sinne von "guter" Lösung kann beginnen.  Durch das Sehen und Anerkennen von oft über Generationen wirkenden Verstrickungen können sich andere, neue Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnen.

Im Laufe des Lebens ist und wird der Mensch auch immer Teil anderer Beziehungssysteme (Partner, Arbeit, Sport, Verein, Freunde etc.), die ebenfalls eigenen "Gesetzen" unterliegen. Dich bei deinem persönlichen Entwicklungs-Prozeß begleiten zu dürfen, würde uns freuen. Mit dir gemeinsam Einblicke zu haben, Verbindungen in deiner Familie, im beruflichen Umfeld oder in deinen Beziehungen bewusst zu machen und Lösungen zu zeigen, entspricht meinem Bild von Zusammenarbeit.



 „Es gibt nichts Beständiges im Universum.

 Alles ist Ebbe und Flut, jede Gestalt, die geboren wird, trägt in ihrem Schoß den Keim des Wandels.“

 

Ovid - Metamorphosen

 

Die heutige, von uns miterschaffene Welt, in der wir leben, scheint täglich ungleich komplizierter zu werden. Viele Menschen erleben sich nicht mehr als Teil eines gewachsenen Gefüges, sondern fühlen, wie sie mehr und mehr Teil eines rein funktionellen Geflechts werden.

 

 Mobilität und Flexibilität führen zu zunehmender Ortlosigkeit sowie dazu, dass jedwede Zugehörigkeit zu einem natürlichen Gemeinschaftswesen verloren geht. Die Bedingungen der Gegenwart scheinen sich immer mehr zu beschleunigen, so dass der Mensch in seinem Funktionieren kaum noch hinterherkommt. Es entsteht ein immer größer werdender Mangel an Mitte, an Zentriertheit. Ein Konflikt zwischen Funktion und eigenem Empfinden sowie Erleben ist die Folge.

 

Als Rädchen im System wird alles Ungeordnete, Unbekannte, Unbewusste abgelehnt und abgeschnitten. So auch die Verbindung zu unserer Herkunft, unsere Wurzeln, unser Eingebundensein in ein größeres Ganzes.

 

Alles das, was ungelöst bleibt, begegnet uns dann im Außen wieder und wirkt im konkreten, gegenwärtigen Alltag weiter – vermeintlich ohne Bezug zu den Verstrickungen der Vergangenheit.

 

Der Weg zur Lösung beginnt mit dem Kennenlernen wollen der unbewußten Themen und erfordert vor allem Mut zum Hinschauen auf das, was ist. Sich das zuzumuten, das Wirkliche und auch das Wirkende gelten zu lassen, es anzunehmen und für sich und das System wieder-einzubinden sind die Schritte auf dem Weg zur Bewusstwerdung über die inneren Zusammenhänge. Auf diesem Weg entstehende Spannungen, die sich aus vermeintlichen Widersprüchen oder einem Gefühl der „Zerrissenheit“ ergeben, gilt es auszuhalten.

 

Der Leiter stellt mit Hilfe einer Technik, Methode eine Situation her, in der Erinnerung stattfinden kann. Das Thema wird sichtbar gemacht. Er ist Wegbegleiter ins Unbekannte bei der Erkundung „fremden Landes“. Er bleibt immer einen Schritt hinter dem Klienten, er führt nie. Wo es nicht weitergeht, kann er einen anderen Weg anbieten. Er ist Übersetzer für Bilder, Symbole, Seelenbewegungen aus anderen Zeiten und Räumen in die Gegenwart.

 

Aus Erinnerungen können so unmittelbar gegenwärtige Lebenserfahrungen im Alltag werden.

 

Methoden:

O Genogrammarbeit

O Aufstellungen

O Meditation („aktiv“)

O Übungen

 

„Einsatzgebiete“:

 

O Paar- und Partnerschaftsbeziehungen

O Eltern-Kind-Beziehungen

O Arbeitsplatzbeziehungen

O andere